Mythologies

In Mythologies führt jeder Spieler eine junge Stadt, deren Glaube von den großen Mythologien der Welt geprägt wird. Aus den Legenden verschiedener Kulturen ruft ihr mächtige Gottheiten und sagenhafte Kreaturen an, um euer eigenes Pantheon zu formen und ihre Gunst
zu gewinnen. Doch nicht nur die Wahl der Wesen zählt, sondern auch ihr Platz im Pantheon. Zwischen himmlischer, irdischer und Abgrundebene entstehen mächtige Kombinationen, Opfer und Prüfungen. Nur wer die richtigen Wesen im richtigen Moment auswählt und klug im eigenen Tableau einsetzt, wird am Ende die meiste Gunst erringen.

Spielinhalt


  • 8 doppelseitige Mythologie-Tableaus
  • 4 Pantheon-Tableaus
  • 1 Rundenleiste
  • 192 Karten insgesamt, davon 176 Mythologiekarten (8 Mythologien mit je 22 Karten: 18 Kreaturen und 4 Gottheiten), 8 Mythologie-Auswahlkarten, 4 Spielhilfekartenund 4 Schicksalskarten
  • 8 Aufbewahrungsboxen, je 1 pro Mythologie
  • 78 Gunstmarker (65× Wert 1, 13× Wert 3)
  • 55 Edelsteinmarker (43× Wert 1, 12× Wert 3)
  • 12 Auswahlmarker (3 pro Spielerfarbe)
  • 1 Startspielermarker
  • 1 Rundenmarker

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Kategorien

Boardgamegeek

Rating:

7.4

Komplexität:

2.65

Mythologies ist ein taktisches Familienspiel rund um den Aufbau eines eigenen Pantheons. Die Spieler übernehmen die Rolle junger Städte, deren Glaube von den Mythologien großer Weltzivilisationen geprägt wird. Aus einem gemeinsamen Heiligtum draften sie Gottheiten und legendäre Kreaturen, platzieren sie im eigenen Pantheon und sammeln über clevere Effekte, Edelsteine und Gunst.

Besonders reizvoll ist die Kombination aus offener Kartenauswahl, Positionierung und Timing: Je nachdem, in welcher Ebene (Reihe) oder Spalte eine Karte ins Pantheon gelegt wird, verändert sich ihre Belohnung und ihr Zusammenspiel mit den übrigen Karten. Nach vier Runden gewinnt, wer die meiste Gunst der Mythologien auf sich vereinen konnte.

Spielmechanik und -ablauf

Zu Beginn kommen 4 von insgesamt 8 Mythologien ins Spiel. Aus diesen Tableaus entsteht das zentrale Heiligtum; gleichzeitig legen ihre Kombinationen die Prüfungen fest, die in den späteren Runden erfüllt werden können.

Das Spiel verläuft über 4 Runden. Jede Runde besteht aus Auswahlphase, Platzierungsphase und – außer in Runde IV – einer Aufräumphase.

In der Auswahlphase gibt eine Schicksalskarte vor, aus welcher Mythologie jeder Spieler gerade wählen darf. Alle entscheiden gleichzeitig und geheim mit Auswahlmarkern, ob sie aus der angebotenen Mythologie eine Karte nehmen oder auf eine spätere Gelegenheit warten.

Jeder Spieler wählt pro Runde genau 2 Karten. In der Platzierungsphase werden diese Karten in Zugreihenfolge ausgespielt oder abgelegt, um stattdessen Edelsteine zu erhalten.

Ausgespielte Karten kommen in das eigene 3×3-Pantheon. Dort sind Ebene (Reihe), Spalte und bereits vorhandene Karten entscheidend: Karten können Kreaturen zerschmettern, Belohnungen auslösen und starke Ketteneffekte erzeugen.

Beim Ausspielen werden Beschwörungskosten bezahlt, Beschwörungs- und Vervollständigungsbelohnungen eingesammelt und Karteneffekte abgehandelt. So entstehen interessante Kombos aus Bewegen, Opfern, Herbeirufen und dauerhaften Fähigkeiten.

Ab Runde III beziehungsweise IV können zusätzlich die Prüfungen erfüllt werden, die aus der Anordnung des Heiligtums entstehen. Diese bringen weitere Gunst und verstärken den Wettlauf um die effizienteste Pantheon-Struktur.

Nach Runde IV werden die im Spiel gesammelte Gunst, Schlusswertungseffekte und in Gunst umgewandelte Edelsteine addiert. Wer insgesamt die meiste Gunst besitzt, gewinnt.

Key-Features

  • 8 unterschiedliche Mythologien in einer Box; pro Partie werden 4 davon kombiniert.
  • Jede Mythologie setzt eigene spielerische Schwerpunkte und fördert andere Strategien, etwa Bewegung, Opfermechaniken, Interaktion oder das Sammeln von Gunst.
  • Variable Prüfungen durch die Kombination der Mythologie-Tableaus im Heiligtum.
  • Spannende simultane Auswahlphase mit offenem Draft und Timing-Entscheidungen.
  • Eigene 2-Spieler-Regelvariante, die die Konkurrenz in der Auswahlphase erhöht.

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ab 10 Jahre
für 2-4 Spieler
30+ Minuten
2026
Maxime Babad, Mckaël „Froh“ Garcin
Arthur Boccard
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Komplexität

Die Komplexität eines Spiels ist keine klare messbare Größe. Die Komplexität auf BoardGameGeek wird dadurch gemessen, wie die Community die Schwierigkeit eines Spiels bewertet hat. Dies bedeutet aber für jeden Menschen etwas anderes.

Die Komplexität fasst in der Regel aber folgende Punkte zusammen:

  • Wie komplex ist die Spielregel? Wie viele Seiten umfasst sie? Wie lange dauert es in der Regel, bis man mit dem Spielen beginnt?
  • Wie viel Zeit investiert man in der Regel zum Nachdenken und das Planen seiner nächsten Schritte, anstatt wirklich Spielaktionen durchzuführen?
  • Wie lange und wie intensiv muss man seine Strategie planen, um eine Chance auf den Spiel-Sieg zu haben?
  • Wie sehr ist das Spiel vom Glück abhängig?
  •  Wie viel technisches Geschick (Mathe, vorausschauendes Planen von Zügen usw.) ist erforderlich?
  • Wie lange dauert es, bis man die Regeln verstanden hat?
  • Wie oft muss man spielen, bis man das Gefühl bekommt, „im Spiel“ zu sein?
  • usw.
 
BoardGameGeek verwendet eine 5-Punkte-Skala, um die Komplexität von Spielen einzuordnen:
  •  Leicht (Komplexität 1)
  • Mittel-Leicht (Komplexität 2)
  • Mittel (Komplexität 3)
  • Mittel-Schwer (Komplexität 4)
  • Schwer (Komplexität 5)