Der Herr der Ringe: Die Entscheidung

Die letzte große Auseinandersetzung um das Schicksal Mittelerdes steht bevor. Während der dunkle Herrscher Sauron seine Streitmacht sammelt, versucht die Gemeinschaft des Rings, den Einen Ring unbemerkt zum Schicksalsberg zu bringen. In Der Herr der Ringe: Die Entscheidung übernimmst du entweder die Kontrolle über Frodo und seine Gefährten oder über Saurons unheilvolle Diener. Jede Bewegung entlang der Frontlinie kann die Partie entscheiden – gelingt es dir, den Ringträger nach Mordor zu führen oder die Hoffnungen des Westens zu zerschlagen?

Spielinhalt


  • 1 Spielplan
  • 10 Gefährten-Charakterplättchen
  • 10 Sauron-Charakterplättchen
  • 9 Aufsteller für Charaktere der Gefährten
  • 9 Aufsteller für Charaktere Saurons
  • 9 Gefährten-Standfüße
  • 9 Sauron-Standfüße
  • 9 Gefährten-Kampfkarten
  • 9 Sauron-Kampfkarten
  • 8 Gefährten-Spezialkarten
  • 8 Sauron-Spezialkarten
  • 9 Gefährten-Rekrutierungskarten
  • 9 Sauron-Rekrutierungskarten
  • 2 Übersichtsbögen (doppelseitig)

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Kategorien

Boardgamegeek

Rating:

7.2

Komplexität:

2.15

Der Herr der Ringe: Die Entscheidung ist ein taktisches Duellspiel für zwei Personen. Ein Spieler führt die Gefährten mit dem Ringträger Frodo vom Auenland Richtung Mordor, der andere steuert Saurons Diener und versucht, Frodo zu besiegen oder das Auenland zu überrennen. Verdeckte Figurenaufsteller, individuelle Charakterfähigkeiten und Kampfkarten sorgen für bluffintensive Gefechte entlang der zentralen Frontlinie Mittelerdes.

Spielmechanik und -ablauf

Der Spielplan zeigt eine schmale Front aus 16 Regionen zwischen dem Auenland und Mordor. Beide Seiten verfügen zu Beginn über 9 Charaktere, die verdeckt in den Regionen ihrer Seite aufgestellt werden. Jeder Charakter hat eine eigene Stärke und eine individuelle Fähigkeit.

In seinem Zug muss der aktive Spieler genau 1 seiner Charaktere vorwärts in eine benachbarte Region bewegen,
sofern das Charakterlimit der Zielregion dies zulässt. Betritt ein Charakter eine Region mit gegnerischen Einheiten, kommt es zum Kampf.

Ein Kampf läuft in mehreren Schritten ab: Zuerst decken die Spieler die beteiligten Charaktere auf und handeln ihre Fähigkeiten in festgelegter Reihenfolge ab. Anschließend wählen beide Spieler geheim jeweils eine Kampfkarte aus ihrer Hand und decken sie gleichzeitig auf. Zuerst werden eventuelle Texteffekte der Karten abgehandelt, danach werden die Stärkewerte zu den Charakterstärken addiert und verglichen. Der Charakter mit der geringeren Gesamtstärke wird besiegt; bei Gleichstand scheiden beide aus.

Besondere Bewegungsregeln gelten für einzelne Regionen: Die Gebirgsfelder erlauben nur je einen Charakter
und verbieten seitliche Bewegungen. Die Minen von Moria ermöglichen den Gefährten eine Abkürzung, sind aber
durch den Balrog gefährlich. Der Fluss Anduin erlaubt den Gefährten zusätzliche Routen zwischen Düsterwald,
Lothlórien und Rohan. Zusätzlich können Charaktere derselben Seite in einer Region verdeckt gemischt werden,
um den Gegner über ihre Identität im Unklaren zu lassen.

Besonderheiten

  • Doppelseitige Charakterplättchen mit klassischen und alternativen Versionen für beide Seiten.
  • Rekrutierungsvariante, in der sich jede Seite eine individuelle Mischung aus klassischen und alternativen Charakteren zusammenstellt.
  • Spezialkarten für Gefährten und Sauron, die zusätzliche thematische Effekte und taktische Optionen ins Spiel bringen.
  • Verdeckte Aufsteller mit gezieltem Mischen und Bluff-Elementen.
  • Mehrere Siegbedingungen: Frodo erreicht Mordor, Frodo wird besiegt, drei Sauron-Charaktere stehen im Auenland oder eine Seite kann keinen Zug mehr ausführen.
ab 13 Jahre
für 2 Spieler
30+ Minuten
2026
Reiner Knizia
Scott Schomburg, Damien Mammoliti u.a.
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Komplexität

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  • Wie komplex ist die Spielregel? Wie viele Seiten umfasst sie? Wie lange dauert es in der Regel, bis man mit dem Spielen beginnt?
  • Wie viel Zeit investiert man in der Regel zum Nachdenken und das Planen seiner nächsten Schritte, anstatt wirklich Spielaktionen durchzuführen?
  • Wie lange und wie intensiv muss man seine Strategie planen, um eine Chance auf den Spiel-Sieg zu haben?
  • Wie sehr ist das Spiel vom Glück abhängig?
  •  Wie viel technisches Geschick (Mathe, vorausschauendes Planen von Zügen usw.) ist erforderlich?
  • Wie lange dauert es, bis man die Regeln verstanden hat?
  • Wie oft muss man spielen, bis man das Gefühl bekommt, „im Spiel“ zu sein?
  • usw.
 
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  • Mittel-Schwer (Komplexität 4)
  • Schwer (Komplexität 5)